Button Zum Spendenkonto - Patients' Tumor Bank of Hope - Stiftung zur Förderung der Brustkrebsforschung
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Wenn Krebspatientinnen eine Biobank für Brustkrebs ins Leben rufen, dann steht dahinter etwas Besonderes: Die Leidenschaft des Überlebenwollens und die Garantie, sich für die Interessen und Rechte der Patientinnen einzusetzen, die PATH ihr Gewebe anvertrauen.

PATH - Patients' Tumorbank of Hope - Brustkrebsfoschung und Biobank für TumorgewebePATH - Patients' Tumorbank of Hope - Brustkrebsfoschung und Biobank für Tumorgewebe
 

An der PATH-Biobank können Frauen teilnehmen, die an Brustkrebs erkrankt sind und an einer unserer Kooperationskliniken operiert werden: Gesundheit Nordhessen Klinikum Kassel, Sana Klinikum Offenbach, St. Johannes Hospital Dortmund, Universitätsklinikum Marburg / UKGM.

 

Vorgehensweise

  • Der behandelnde Arzt oder Operateur führt mit der Patientin ein ausführliches Aufklärungsgespräch. Die Patientin erhält zusätzlich die PATH-Patienteninformation.
  • Die Patientin unterschreibt nach Klärung aller offenen Fragen die Patientenerklärung, mit der sie das entnommene Gewebe und ihre Daten der Stiftung PATH spendet. Jeweils eine Probe bleibt Eigentum der Patientin und wird treuhänderisch für sie in die Gewebebank eingelagert.
  • Das Tumorgewebe wird noch während der Operation in das Institut für Pathologie der Klinik gebracht und nach geltenden Standards diagnostiziert.
  • Das nach der Routinediagnostik übrig gebliebene Probenmaterial wird aufgeteilt in Patientenprobe und Forschungsprobe.
  • Das Probenmaterial wird nach strengen Qualitätsstandards bei tiefsten Temperaturen (-150 °C) eingefroren. Daten zur Brustkrebserkrankung jeder Frau, die Gewebe spendet, werden vom Brustzentrum an PATH übermittelt.

Patientenprobe

Die Patientenprobe wird exklusiv für die Patientin aufbewahrt. Sie kann diese jederzeit, z.B. für bestimmte Testungen, anfordern.

Keine Belastung
Das für PATH verwendete Tumorgewebe wird während Ihrer Brustkrebsoperation gewonnen. Es werden keine zusätzlichen Proben entnommen. Für Sie als Patientin entsteht kein zusätzlicher Eingriff.

Kein Risiko
Die erfassten Patientendaten werden treuhänderisch vom Vorstand der Stiftung PATH verwaltet. Die Daten zu den Proben, die für Forschungszwecke an Dritte weitergegeben werden, werden pseudonymisiert, d.h. ohne Namen und andere personenbezogene Daten übermittelt. 

Keine Kosten
Die Lagerung des Gewebes ist für Sie als Patientin kostenfrei.

Forschungsprobe

Die Forschungsproben und Daten vergibt die Stiftung PATH an förderungswürdige Projekte der Brustkrebsforschung. 

Antrag
Wissenschaftler aus der Krebsforschung müssen einen Antrag stellen und ihr Forschungsprojekt beschreiben. 

Entscheidung
Zur Beurteilung des Vorhabens berät sich der PATH-Vorstand mit Fachleuten aus dem Kuratorium der Stiftung. Die Entscheidung darüber, welche Forschungsprojekte im Sinne der Stiftung gefördert werden, trifft der mehrheitlich aus Patientinnen zusammengesetzte Vorstand.

Bisher geförderte Forschungsprojekte 
PATH konnte mit dem gespendeten Tumorgewebe und Daten bisher annähernd 50 Forschungsprojekte unterstützen. Dabei wurde z.B. Folgendes untersucht:

  • Der Einfluss von Krebszellen auf das Immunsystem, 
  • Die Suche nach neuen Strukturen / Biomarkern zur Früherkennung von Brustkrebs, 
  • Die Frage nach Resistenzentwicklungen (wie kommt es, dass Krebsmedikamente nicht mehr wirken),
  • Die Überprüfung, ob Prognosetests auch das Richtige vorhersagen.
 

Ansprechpartner

Für Rückfragen rund um die Einlagerung Ihres Tumorgewebes an einem der Biobank-Standorte von PATH stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen des Büros in München gerne zur Verfügung.

zum Kontakt­formular

Doris Schmitt, Vorstand der Stiftung PATH

Wir setzen uns dafür ein, Brustkrebspatientinnen in die Forschung und Therapie einzubeziehen – und leisten viel medizinische Aufklärungsarbeit für die Betroffenen.

Doris C. Schmitt, Vorstandsmitglied der Stiftung PATH

 

Die mündige Patientin

Um nach der eigenen Brustkrebsdiagnose die relevanten Fragen stellen zu können, muss man einiges an Vorwissen mitbringen. Seit unserer Erkrankung sammeln wir daher fortlaufend Informationen und geben unser Wissen über Brustkrebs in einer Sprache weiter, die auch für Laien verständlich ist.

Jährlich im November erscheint der PATH Newsletter mit neuen Erkenntnissen aus der Krebsforschung, Interviews und praktischen Tipps. Sie können die Printausgabe hier über unser Kontaktformular bestellen oder hier herunterladen.

Weil wir uns und unserem Anliegen Gehör verschaffen, werden wir oft eingeladen, an Gremien mitzuwirken, auf Kongressen zu sprechen oder Interviews zu geben. Zum Nachlesen, Nachhören und Nachschauen haben wir die interessantesten Beiträge in unserem Pressealbum »PATH-Talk« zusammengestellt.

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